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Theater in Kitas und Grundschulen

Landkreis Rotenburg (eb). Das Land Niedersachsen unterstützt mit dem Programm „Brücke“ die pädagogische Arbeit von Kindergärten und Grundschulen vor Ort.
Mit dem Theaterstück „Die große Nein-Tonne“ wird Kita- und Grundschulkindern Mut gemacht.  Foto: eb

Mit dem Theaterstück „Die große Nein-Tonne“ wird Kita- und Grundschulkindern Mut gemacht. Foto: eb

Landkreis Rotenburg (eb). Das Land Niedersachsen unterstützt mit dem Programm „Brücke“ die pädagogische Arbeit von Kindergärten und Grundschulen vor Ort. Der Landkreis hat im Rahmen dessen mit den Akteuren vor Ort ein Angebot entwickelt, das den Übergang von Kindern aus dem Kindergarten in die Grundschule im Fokus hat. Ein Theaterstück soll Kinder ermutigen, ihrer Wahrnehmung zu vertrauen und eigene Grenzen zu ziehen. Das Angebot richtet sich an Kinder im letzten Kindergartenjahr und in den ersten beiden Schuljahren. Gestartet wurde am 1. Oktober in Hemslingen. Die Kinder der Grundschule und des Kindergartens konnten das Theaterstück „Die große Nein Tonne“ der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück besuchen. Es folgten die Kita „Dörpskinner“ und die Grundschule in Ebersdorf. Weitere Termine stehen in Zeven, Rhade und Visselhövede an. Insgesamt sind 18 Termine an elf Standorten im Landkreis geplant. Federführend beim Landkreis ist die Fachberatung für Sprachbildung und Sprachförderung, die beim Jugendamt angesiedelt ist. Das Thema des Stückes ist für Kinder, die sich gerade in einer Übergangszeit befinden, aktuell. Mit gemischten Gefühlen verlassen sie ihre gewohnte Umgebung im Kindergarten und beginnen, Regeln auf ihren Sinn hin zu hinterfragen. Die Terminabsprache erfolgt im direkten Austausch zwischen der theaterpädagogischen Werkstatt und den Ansprechpartnerinnen/-partnern vor Ort. Die Kostenabwicklung erfolgt über den Landkreis. Ziel des Programms ist es, die Institutionen an dieser wichtigen Schnittstelle zu vernetzen und zu unterstützen, damit Kinder den Schritt zwischen den Bildungssystemen gut und sicher meistern. Mit den Mitteln aus der Richtlinie „BRÜCKE“ ist es möglich, die pädagogische Arbeit von Kindergärten und Grundschulen vor Ort finanziell und themenbezogen zu unterstützen. Hierzu wurden regionale Arbeitskreise gebildet, in denen die Professionen sich miteinander abstimmen. Dazu bedarf es nicht nur des praktischen Zusammenwirkens von Kindergarten und Schule, sondern auch des aktiven Einbezuges der Kinder selbst. Die aktuelle Situation führt dazu, dass immer wieder flexible Lösungen gefunden werden müssen. So kann es zu kurzfristigen Absagen oder Terminverschiebungen kommen. In solchem Fall besteht allerdings die Möglichkeit, die Aktion zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Ansprechpartner Fachberatung für Sprachbildung und Sprachförderung: Anna Scheper, anna.scheper@lk-row.de, Telefon 04261/983-6843; Tomas Meyer, tomas.meyer@lk-row.de, Telefon 04281/983-6843


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