Filmwelten
Alter weißer Mann
Um endlich den langersehnten Job zu bekommen, muss sich Familienvater Heinz Hellmich (Jan Josef Liefers) in der Firma von seiner „wokesten“ Seite präsentieren. Um zu beweisen, dass er kein „alter weißer Mann“ ist, lädt er seinen Chef und seine Kolleginnen zu einem privaten Dinner zu sich nach Hause ein. Doch schon bei den Vorbereitungen tappt Heinz von einem Fettnäpfchen ins nächste. Als schließlich alle an einem Tisch sitzen, beginnt die politisch korrekte Fassade seiner Familie schnell zu bröckeln. Die diverse Dinner-Gesellschaft manövriert sich durch ein Kommunikationsminenfeld, unerwartete Gäste sorgen für neue Wendungen, und das Chaos nimmt seinen Lauf.
Mittwoch, 26. März, 15 Uhr, Central Theater Osterholz-Scharmbeck
Mein Nachbar Totoro
Das Central Theater Osterholz-Scharmbeck beendet im März seine kleine Reihe mit den legendären japanischen Animationsfilmen des Studio Ghibli mit Mein Nachbar Totoro. Die Schwestern Satsuki und Mei ziehen mit ihrem Vater aufs Land, während ihre Mutter im Krankenhaus ist. In der Natur entdecken sie magische Wesen, darunter den freundlichen Waldgeist Totoro. Gemeinsam erleben sie wundersame Abenteuer und finden Trost. Mein Nachbar Totoro verzaubert mit seiner herzerwärmenden Geschichte und sanften Animationen – ein Film, der die kindliche Fantasie feiert.
Sonntag, 16. März, 11 Uhr, Central Theater Osterholz-Scharmbeck
Flow
Der lettische Animationsfilm Flow erzählt die Geschichte einer kleinen schwarzen Katze, die nach einer verheerenden Flutwelle in einer menschenleeren Welt ums Überleben kämpft. Auf ihrer Reise trifft sie auf ein Capybara, einen Golden Retriever, einen Lemur und einen großen weißen Vogel. Gemeinsam navigieren sie auf einem Boot durch die überflutete Landschaft und müssen lernen, trotz ihrer Unterschiede zusammenzuarbeiten. Der Film kommt ohne Dialoge aus und besticht durch seinen einzigartigen Animationsstil, der fotorealistische Hintergründe mit reduzierten Cel-Shading-Animationen der Tiere kombiniert. Die stimmungsvolle Musik und die atmosphärischen Bilder schaffen eine poetische Überlebensfabel über die Schönheit und die zerstörerische Kraft der Natur. Flow wurde bei den Oscars 2025 als bester Animationsfilm ausgezeichnet.
Central Theater Osterholz-Scharmbeck
Memory
Silvia (Jessica Chastain) arbeitet in New York City in einem Heim für Erwachsene mit psychischen Erkrankungen. Sie führt ein einfaches und strukturiertes Leben mit ihrer Tochter, ihrem Job und ihren regelmäßigen Treffen der Anonymen Alkoholiker*innen. Unerwartet lernt sie Saul (Peter Sarsgaard) kennen – unter denkbar ungünstigen Umständen: Er folgt ihr unheimlich von einer Party nach Hause, und am nächsten Morgen findet sie ihn tropfnass und frierend vor ihrer Tür. Ihre Begegnung wird für beide zu einem Wendepunkt, da sie eine Tür zur Vergangenheit öffnet.
Dienstag, 11. März, und Mittwoch, 12. März, 20.15 Uhr, Ritterhuder Lichtspiele
In Liebe, eure Hilde
Liebe kann in Andreas Dresens Film ungeahnte Kräfte freisetzen – selbst in den dunkelsten Zeiten. 1942 finden Hilde und Hans trotz der ständigen Gefahr des Zweiten Weltkriegs Momente der Zweisamkeit. Hilde fühlt sich zu Hans hingezogen, weil er nicht nur gegen das Regime ist, sondern aktiv im Widerstand kämpft. Anfangs ist sie noch zu ängstlich, doch bald schließt sie sich der „Roten Kapelle“ an und beteiligt sich an Aktionen. Ihr gemeinsamer Sommer endet abrupt, als sie auffliegen. Schwanger im Gefängnis entdeckt Hilde eine innere Stärke, die sie selbst nicht kannte.
Dienstag, 18. März, und Mittwoch, 19. März, 20.15 Uhr, Ritterhuder Lichtspiele
Becoming Led Zeppelin
Becoming Led Zeppelin zeichnet die frühen Jahre der legendären Rockband nach. Mit seltenem Archivmaterial und Interviews gibt die Dokumentation Einblick in den Werdegang von Jimmy Page, Robert Plant, John Paul Jones und John Bonham. Der Film zeigt ihre musikalischen Einflüsse, den Aufstieg in den späten 1960er-Jahren und die Entstehung ihres einzigartigen Sounds, der Led Zeppelin weltberühmt werden ließ.
Dienstag, 18. März, 20 Uhr, Ritterhuder Lichtspiele
Emilia Pérez
Emilia Pérez erzählt die Geschichte von Juan „Manitas“ del Monte, einem mexikanischen Kartellboss, der sein altes Leben hinter sich lässt, um als Frau weiterzuleben. Mit Hilfe der Anwältin Rita inszeniert er seinen Tod und unterzieht sich einer geschlechtsangleichenden Operation. Als Emilia Pérez setzt sie sich für Kartellopfer ein und versucht, ihre Familie zurückzugewinnen. Doch Manitas‘ Vergangenheit kehrt mit aller Gewalt zurück.
Dienstag, 25. März, 20 Uhr, Filmpalast Schwanewede