

Der Verzicht auf das Plakatieren hat für Lütjen vor allem einen Grund: Die Menschen würden ihn bereits kennen. Es mache für ihn keinen Sinn, sich durch Plakate bekannt zu machen, neue Wähler könne er auf diesem Wege sowieso kaum gewinnen, weswegen er das Geld nun lieber spendet.
Und das nicht zum ersten Mal: Bereits 2006, als Lütjen sich zum zweiten Mal für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters in Hambergen zur Wahl stellte, verzichtete er auf Plakate und spendete 500 Euro für die Knochenmarktypisierung an das DRK, damals als Reaktion auf den Aufruf des Kirchenkreistagsvorsitzenden, seine gesparten Mittel für den Wahlkampf lieber wohltätigen Zwecken zukommen zu lassen.
Thorben Prenntzell, Präsident des DRK-Kreisverbandes Osterholz, begrüßt die Spende. In diesem Jahr sind je 500 Euro der Spende für die Knochenmarktypisierung sowie die Fluthilfe angedacht. Gerade im Bereich der Fluthilfe habe das DRK, wenn auch nicht der Kreisverband selbst, in diesem Jahr viel Hilfe leisten können, so Schatzmeister Volker Lütjen. Dreieinhalb Tausend Einsatzkräfte seien im Katastrophengebiet aktiv gewesen. Dort habe man gesehen, dass es wichtig sei, eine Struktur zu schaffen, um im Falle einer Notlage schnell handeln zu können, so der Kreisverband. Spenden wie die von Lütjen können dabei helfen.