Koch-Event bei Meyerhoff kommt Kindern zugute
Über eine Summe von insgesamt 1.253 Euro dürften sich das SOS Kinderdorf Worpswede und das „Anderland“- das Zentrum für trauernde Kinder freuen.
Ehrenamtliche Trauerarbeit
Die Scheckübergabe nutzten die Empfänger*innen, um über ihre Arbeit zu berichten. „Anderland ist ein Projekt, bei dem wir viel Unterstützung brauchen“, erklärte Diakonie-Geschäftsführer Norbert Mathy und bedankte sich für die erneute Spende. Die drei hauptamtlichen Mitarbeiter*innen finanziere das Diakonische Werk aus Eigenmitteln. Für weitere Ausgaben und besondere Projekte - wie etwa jüngst die Bücherkiste für Grundschulen - sei „Anderland“ auf Spenden angewiesen. Das Rückgrat der Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Findorffstraße seien die 25 ehrenamtlichen Trauerbegleiter*innen. „Wir haben aktuell zwei Kinder- und eine Jugendgruppe“, berichtet Bianca Schulze und weist auf den nächsten Ausbildungskurs für Trauerbegleitung hin, der am 7. März startet.
Ohne Spenden geht´s nicht
„Das Thema Ernährung und Bewegung spielt auch bei uns eine große Rolle“, sagt Sonja Oelfke vom SOS-Kinderdorf Worpswede. Für die 76 Kinder, die aktuell in den Kinderdorffamilien leben, seien darüber hinaus Vorbilder besonders wichtig. „In den Familienhäusern wird natürlich auch gemeinsam gekocht.“ Während das SOS-Kinderdorf als Träger der Jugendhilfe für seine Kernaufgaben öffentliche Gelder bekomme, seien viele ergänzende Angebote nur mithilfe von Spenden möglich. „Viele Kinder haben speziellen Förderbedarf“, weiß Sonja Oelfke. Dafür ist im SOS-Kinderdorf Worpswede ein Lernkoordinator zuständig, dessen Stelle komplett durch Spenden finanziert wird. „Wir haben zum ersten Mal gemeinsam so ein Projekt auf die Beine gestellt“, erzählen Maike Jaschok von der AOK und Ute Lipp von Meyerhoff, die sich eine weitere Veranstaltung zum Thema Ernährung gut vorstellen können. „Das war ein schöner Nachmittag und hat uns Mut gemacht, so was auch in Zukunft noch einmal zu versuchen.“