Optimierung von Stillgewässern
Gnarrenburg. In der Gemeinde Gnarrenburg wurde ein Projekt zur Optimierung eines 6.000 Quadratmeter großen Stillgewässers angestoßen. Die Optimierung des privaten Stillgewässers zielt darauf ab, die ökologischen Bedingungen zu verbessern und die Biodiversität in der Region zu fördern. Durch bestimmte Maßnahmen, wie beispielsweise das Freistellen der Wasserfläche oder die Schaffung von Lebensräumen, wird das Gewässer für die Tier- und Pflanzenwelt verbessert.
Naturschutz fördern
„Wir sind stolz darauf, dieses wichtige Projekt mit angestoßen zu haben. Die Optimierung des Stillgewässers ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir durch gezielte Maßnahmen den Arten- und Biotopschutz in unserer Region vorantreiben können“, erklärt Simone Kasnitz, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde. „Es ist uns ein Anliegen, die natürlichen Lebensräume zu erhalten und zu fördern, damit auch künftige Generationen die Schönheit und Vielfalt unserer Natur erleben können“, so Kasnitz weiter.
Bereits im vergangenen Jahr konnten mehrere Naturschutzprojekte gefördert und umgesetzt werden. Um sicherzustellen, dass die Optimierung den höchsten ökologischen Standards entspricht, arbeitet die Gemeinde eng mit Fachleuten zusammen.
„Die Revitalisierung eines Gewässers lässt sich nicht in einem Schritt umsetzen, so dass weitere Schritte in den nächsten Jahren folgen,“ so Friederike Meyer, projektleitende Mitarbeiterin des Rotenburger Naturschutzamts. Der Landkreis stellt für Maßnahmen des Arten- und Biotopschutzes jedes Jahr 300.000 Euro zur Verfügung.
Alles ist möglich
Gut zu wissen ist, dass auch Privateigentümer:innen ihre Flächen zur Verfügung stellen können. Auf der Internetseite des Landkreises unter lk-row.de/naturschutzprojekte können Interessierte in Steckbriefen lesen, was alles möglich ist: Blühstreifen, Anlage von artenreichem Grünland oder Renaturierung von Moorflächen. „Aber eigentlich gibt es keine Grenzen, es muss nur sinnvoll für die Natur sein“, sagt Meyer.
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Ende mit Nadel und Faden
