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Das Dorf entwickeln

Die Gemeinde Gnarrenburg und sieben dazugehörige Ortschaften trafen sich, um über die Zukunft zu sprechen.

 

Gnarrenburg. Von 2011 bis 2023 befand sich der Ortskern von Gnarrenburg in der Dorfentwicklung. Zahlreiche finanzielle Förderprojekte, die der Bau des Bürgerhauses, die Umgestaltung des Dorfplatzes oder die zentrale Kinderspielburg im Pastorengarten wurden dadurch erst möglich gemacht.„Diese Erfolgsgeschichte wollen wir jetzt in unseren sieben Moordörfern fortsetzen. Mithilfe der ‚Dorfwerkstatt‘ konnten die Ortsbürgermeister und Ortsvorsteher gemeinsam mit interessierten Einwohnern aus den jeweiligen Ortschaften wertvolle Impulse für das Bewerbungskonzept geben und damit von Anfang an aktiv mitgestalten“, so Bürgermeister Marc Breitenfeld.

Nun trafen sich die Verwaltungsleitung der Gemeinde mit den Ortsbürgermeistern, Ortsvorstehern und engagierten Menschen aus den Moordörfern Augustendorf, Barkhausen, Fahrendorf, Findorf, Glinstedt, Klenkendorf, Kuhstedtermoor und Langenhausen, um ein Bewerbungskonzept zu erarbeiten.

Zunächst ging es um gemeinsame Ideen für die Zukunft der Dörfer. Hierzu gehören Themen wie die Ertüchtigung von Dorfgemeinschaftshäusern, die Infrastruktur, die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft oder die Schaffung von Freizeitangeboten. Im nächsten Schritt sollen die einzelnen Dörfer am Samstag, 24. Mai, angefahren werden, um die entwickelten Ideen und Maßnahmen vor Ort zu prüfen. Parallel wird bis dahin der Entwurf für das Bewerbungskonzept erarbeitet.

Begleitet wird die Projektphase der Antragstellung vom Planungsbüro Sweco, dass sich auf nachhaltige Entwicklung der Zukunft von Städten und Gemeinden spezialisiert.

Ziel ist es, bis September den Förderantrag beim Amt für regionale Landesentwicklung einzureichen und nach einem positiven Bescheid Anfang 2026 in die nächste Phase der Umsetzung einzusteigen.

Nähere Informationen gibt es bei der Projektleiterin bei der Sweco, Lena Nordhausen, unter lena.nordhausen@sweco-gmbh.de.


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